
Im November 1971 soll in Berlin ein Bühnenmonolog über das Leben Jesu stattfinden. Ein Schauspieler will seine eigene Deutung der biblischen Figur vortragen, doch das Publikum unterbricht ihn mit Zwischenrufen und verlangt eine Diskussion statt einer Predigt. Aus dem geplanten Vortrag entwickelt sich ein aufgebrachter Schlagabtausch zwischen Bühne und Saal. Der Dokumentarfilm zeigt den Versuch, trotz der Störungen zum eigenen Text zurückzufinden. Dabei prallen der Anspruch des Vortragenden und die Erwartungen des Publikums immer wieder aufeinander.