
Original Title: Design for Living
Eine Werbezeichnerin, ein Maler und ein angehender Dramatiker gehen eine unkonventionelle Bindung zu dritt ein. Aus den entstehenden Liebeskonflikten flüchtet sich die Frau in eine bürgerliche Ehe, aus der sie zu erneutem Glück zu dritt "befreit" wird. (filmdienst.de) Noël Coward hatte 1932 als Autor des Stücks 'Design for Living', der frivolen Dreiecksgeschichte zwischen zwei Männern und einer Frau, einen großen Hit. Das Stück feierte am Broadway Triumphe. Die Dialoge und Situationen waren gewagt und teilweise auch frivol, so dass eine Verfilmung kaum möglich schien. Ernst Lubitsch nahm sich der Aufgabe an. Er war seit Mitte der 1920er als erfolgreicher Regisseur leicht doppeldeutiger Geschichten bekannt und seine taktvolle Behandlung auch delikater Situationen wurde als der Lubitsch Touch bekannt. Am Ende bekam der Autor Ben Hecht den Auftrag, ein Skript zu erstellen und schaffte es, eine Version zu schreiben, die die vagen Grundzüge aus dem Bühnenstück übernahm und allzu anstößige Zeilen und Dialoge auf ein vertretbares Maß reduzierte. (wikipedia) Elegant-ironische Komödie, die von der Kunst der Andeutung, Mehrdeutigkeiten und Anspielungen sowie eines permanenten Perspektivenwechsels in Bild und Ton lebt. Geschliffene Dialoge und blendende Schauspieler machen das moralische Spiel mit der Unmoral zu einem Genuß. (filmdienst.de) „Frivole Lubitsch-Komödie mit bissigem Wortwitz und hinterlistigem Charme, die von der Kunst der Andeutung, der Mehrdeutigkeiten und Anspielungen sowie eines permanenten Perspektivenwechsels in Bild und Ton lebt. Lubitsch ironisiert gesellschaftliche Moralvorstellungen, indem er seine Figuren mit möglichen und unmöglichen Formen der ‚platonischen Liebe‘ experimentieren läßt.“ (Lexikon des internationalen Films)