
Einer der wagemutigsten Filme der diesjährigen Berlinale: Der introvertierte Schüler Alex wohnt bei seinem Vater. Der dreht in seinem Haus Pornofilme, mit sich selbst als Hauptdarsteller. Auch Alex wird in die Produktion involviert: Erst als Kamera-Gehilfe, dann als Cutter. Bis eines Tages die Klickzahlen einbrechen. Die wirtschaftliche Existenz des Duos ist bedroht. Schlimmer noch: Alex verliebt sich in eine Feministin. Regisseurin Muriel d'Ansembourg erzählt in ihrem Langfilmdebüt „eine Coming-of-Age-Geschichte, die sich sensibel mit den Auswirkungen pornografischer Bilder auf junge Menschen auseinandersetzt. Statt Provokation setzt der Film auf leise Töne und emotionale Ehrlichkeit.“ (Kino.de)