
Original Title: MEIN VATER, DER GASTARBEITER
Eine Familiengeschichte, aufgespannt zu einer Gesellschaftsgeschichte zwischen Hamburg und der kurdischen Türkei. Der Regisseur zeichnet hier das filmische Porträt seines Vaters, der 1968 nach Deutschland kam, um 16 Jahre lang auf einer Hamburger Werft zu arbeiten. Täglich, zehn Stunden pro Schicht, zerschnitt er als Schweißer 15 Tonnen Stahl, bevor er 1984 in sein Dorf zurückkehrte. »Ich sah, dass mein Vater wie ein Wahnsinniger daran arbeitete, Spuren zu hinterlassen, die die Spuren in seinem Körper ausgleichen sollten.« Ein leiser und berührender Film über das Leben zwischen zwei Welten.