
<b>Der Schauspieler, Autor und Filmemacher (ohne Namen, weil ja obsolet durch den Film selbst) stellt sich nach der Projektion am 25.10. in konstruktivem Austausch mit dem Publikum einer kreativen Diskussion.</b> <p> Josef Wirnshofer staunt in der SZ über Wolf Gaudlitz’ Film BLAUE WÜSTE, den der bayerische Filmemacher nach der Premiere beim Filmfest München in den frühen Neunzigern jahrzehntelang nicht zeigte, nur um ihn jetzt doch noch in die Kinos zu bringen. Geschrieben unter dem Eindruck der deutschen Wiedervereinigung handelt der Film vom Versuch eines Filmteams mit Gaudlitz an der Spitze, Wasser in die Wüste zu tragen. Zu sehen ist <b>„ein Film im Film, womit sich alles Weitere in einer sanft verspulten, manchmal auch etwas vernebelten Zwischenwelt abspielt. ... Vor allem aber ist es ein tiefes und immer tieferes, oft auch poetisches Schürfen nach Bildern. Manches, das die Kameramänner Pascal Hoffmann und Matthias Fuchs einfingen, schimmert ganz leise, ganz unaufgeregt. Die saphirblauen Nächte in der Wüste, der Gleitschirmflieger starrt benommen in den Himmel und versichert sich mit einem Schluck Bier, dass er noch lebt. Dann wieder strahlen die Dünen so hell und intensiv, als wären ihre Konturen mit dem Rasiermesser gezogen.“</b>